31. Juli 2014

Sommerferienwurst aus Marokko

der Muger macht Sommerpause, darum auch heute wieder eine meiner Reisewürste:

Diesmal ganz viele Merguez aus Schaf-Innereien - und Marokko.

30. Juli 2014

Sommerferienwurst aus Belarus

der Muger macht Sommerpause, darum zeige ich vorerst eine weitere meiner Reisewürste:

Diesmal eine grobfettige "каўбаса деревенские" - was wohl bloss rustikale Wurst heisst - aus Weissrussland.

29. Juli 2014

Sommerferienwurst aus Portugal

der Muger macht Sommerpause. Deshalb zeige ich meine Reisewürste:

Heute eine feurige Chouriço assado aus Portugal.
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28. Juli 2014

Sommerferienwurst aus Bayern

der Muger braucht unbedingt etwas Sommerferien.

Deshalb zeige ich bis nachher meine Reisewürste: Diesmal eine Weisswurscht aus Bayern.

26. Juli 2014

indianischeste Lebensweisheit

Neulich begegnete ich einer sehr sinnigen Lebensweisheit aus Indianien:

Da muss man sich halt nicht fragen, weshalb die meisten Indianer ausgestorben wurden?

25. Juli 2014

Sport ohne Schweiss

Kaum jemand erinnert sich noch an damals. 1912, die olympischen Sommerspielen in Stockholm: Die Schweizer Sportler gewannen bloss eine einzige Medaille: "Eugène-Edouard Monod" und "Alphonse Laverrière" gewannen Gold in der Disziplin "Architektur".

Symbolbild von 1912, odr so
Und Pierre de Coubertin, der Erfinder der olympischen Spiele, gewann unter dem Pseudonymen "Georges Hohrod" und "Martin Eschbach" die Goldmedaille in "Literatur".
Das war damals noch Sport ohne Schweiss - das hätte mir auch gefallen.
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24. Juli 2014

das perfekte Männer-Wohnmobil bauen

Ich wusste ja, der menschliche Erfindergeist ist schier grenzenlos. Doch was ich da neulich sah, sprengte meine kühnsten Erwartungen. Schaut selber:

Ein "Kaffeemaschienen-Backofen-Brat-Gerät". So ein Ding, dazu ein Kühlschrank, ein Fernseher und ein Deoroller in einen Kastenwagen hinein - und schon hätte man das perfekte Männer-Wohnmobil..

23. Juli 2014

Mauerkunst ist vergänglich

Vier Sommer lang malte Pierre Mettraux an seinem Bild „Mélisande“. Nicht weil er so langsam ist – nein, sondern weil sein Bild so riesengross ist. 51 x 54 Meter, vielleicht das grösste der Welt.

Als Leinwand benutzte er die Staumauer des Räterichsbodensees. Eine von acht Staumauern im Grimselgebiet, 60 Jahre alt und knapp 100 Meter hoch.

Als ich das Bild 2007 zum erstenmal sah, war es kitschigbunt. Heute ist es bereits stark verwittert. «Ich will zeigen, dass Gigantismus vergänglich ist» sagte der Künstler damals. «In fünfzehn Jahren wird das Bild ins Meer zurückgekehrt sein».

22. Juli 2014

mein Griff ins Feuchtgebiet

Als wir so am Oberaarsee entlang schlenderten, habe ich mir wieder mal einen Frosch gegriffen. Er wollte sich umsverrecken nicht fotografieren lassen und zappelte wild herum. Ich musste ihn drum festnehmen. Unschön, aber er wollte es ja nicht anders.

Dass es ein Frosch und keine Kröte ist, sah ich gleich. Was für einer, weiss ich aber nicht, ich vermute es ist ein Grasfrosch. Müsste aber nachschauen, ob's stimmt.
Erstaunlich, dass Frösche auf 2‘300 Meter oben leben können. Im Winter ist es hier bestimmt recht schattig.

21. Juli 2014

wir und der Gletscher und so

Als Frau G. von der Arbeit kam, meinte sie; lass uns übers Wochenende in die Berge fahren. Und da das Radio sowieso mit Hitze-Tagen droht, hat sie wohl Recht. Fünf Minute packen und wir fahren los. Hinauf auf den Grimselpass. Und weiter an den Oberaarsee.

Die Nacht war herrlich; kühl und ruhig. Nach dem Zmorgen packten wir eine Wasserflasche und Schoko-Kekse in eine Aldi-Tüte und bergwanderten los.

Die Blumen blühen buntfarbig und allerhand Gebrumsel summt herum. Die Murmeltiere sonnen sich auf den morgenwarmen Steinen und die Bergdohlen fliegen Patrouille. Ein Steinbock glotzt uns an. Und wir ihn.

Am Ende des Oberaarsees ist der Weg zu Ende. Moränenschutt und glattgeschliffene Felsköpfe zeigen, dass sich hier erst kürzlich der Gletscher davon geschlichen hat.
Aus dem Gletschermaul schiesst ein Schwall trübgraues Wasser.

Irgendwo hat das Schmelzwasser im Gletschereis einen Tunnel hinterlassen. Wir kriechen soweit es geht hinein. Grünblaues Eis, wie diese Bonbons mit dem Eisbären drauf.

Der Gletscher ist mit Sand und Kies bestreut. Schmelzwasser fliesst in tiefe Furchen talwärts, bis es urplötzlich in bodenlos tiefen Löchern verschwindet. Gruselig und wunderschön. Und gut 2‘500 Meter über dem Meeresspiegel.

Auf dem Abstieg kommen uns Bergsteiger entgegen. Sie sind mit Steigeisen, Eispickeln und farbigen Rucksäcken ausgerüstet. Sie grüssen uns nicht einmal, liegt vermutlich an unserer Aldi-Expeditions-Tüte.

Dafür ziehen nun Wolken auf und wir marschieren zurück zu unserem Möbelwagen am anderen Ende des Sees. Später peitscht der Regen aufs Dach und wir geniessen das Prasseln. Huorä schön.

19. Juli 2014

die Intelligenz einer Dörrpflaume

Amerikanische Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass bei Hühnern die Eier mehrfach grösser sind, als deren Gehirne.
Für mich ist das nichts Neues - beim Bogomir und seinen Kumpel hier im Quartier ist das genauso...
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18. Juli 2014

Wurst aus dem 3d-Drucker

Neulich habe ich gelesen, dass man mit diesen 3d-Druckern bereits Esswaren drucken kann! Aber freuen wir uns nicht zu früh. Druckt man sich am Feierabend eine Bratwurst - ist bestimmt die Senf-Patrone grad leer.

Symbolbild
... jetzt hab ich Magenknurren.

17. Juli 2014

und immer locken die Würste

Im Herbst wollen wir nach Marokko reisen. Ich möchte der Frau G. unbedingt die Wüste zeigen. Die Sanddünen und den grandiosen Sternenhimmel. Prähistorische Felsbilder und die kriechende Tierwelt. Und die Würste.

Wir haben Ende September eine Fährüberfahrt von Genua nach Tanger gebucht. Vielleicht etwas früh, es könnte da und dort noch sommerlich warm sein. Aber das ist mir lieber als Frost.
Am Ende der Tour wollen wir unseren Möbelwagen in Südspanien zwischenlagern. Im nächsten Frühling könnten wir dann noch einmal nach Nordafrika fahren, oder eine Iberien-Rundreise machen. Wir werden sehen...

16. Juli 2014

es hat mir das Herz gebrochen

Irgendetwas hat meinem nigelnagelneuen Compi den Bildschirm gebrochen. Und mir das Herz. Ich glaub auch nicht, dass sich das auswächst oder von alleine heilt. Wir werden uns vermutlich trennen müssen. Schade drum.

Zumindest aber ist das entstandene Streifenmuster hübsch anzuschauen. Passt gut zu meiner femininen Art. Sanftmütig und feingliederig. Ja, so richtig romantisch.

15. Juli 2014

blutiges Geschenk für Eritrea

Als Eritrea unabhängig wurde, wollte die Schweiz dem jungen afrikanischen Staat ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk machen. Eine nigelnagelneue Landkarte. Schon bei der ersten Präsentation der Kartenentwürfe gab es Reklamationen. Den Eritreern gefiel die gelbe Färbung nicht, sie wollten ein grünes Land haben.

Auch die gemeinsame Grenze mit Äthiopien fand wenig Zustimmung. Und als man sich nach langen Diskussionen über deren Verlauf nicht einigen konnte, druckte die Schweiz den Warnhinweis "diese Karte hat für die internationalen Grenzen keine Bedeutung" drauf. Trotzdem gab es weiterhin Ärger, der dann im Mai 1998 in einem richtigen Krieg gipfelte. Viele Tote und mehr als eine Million Flüchtlinge. Wenigstens die UNO und das Rote Kreuz konnten die neue Karte nun gut gebrauchen.

Als ich damals von der Karte hörte, habe ich mir gleich eine bestellt. Allerdings musste ich noch einige Monate gedulden – denn zuerst bekam Eritrea sein Geschenk, erst dann ich.

14. Juli 2014

Restzeit-Deponie

Wer Zeit übrig hat, für den gibt es bei uns in Giswil extra so roten Sitzbänke. Hier kann man seine überzählige Zeit deponieren – sie sozusagen absitzen.

Leidet hingegen jemand unter Zeitnot, so funktioniert es genau andersrum. Er setzt sich hin und benutzt die vom Vorgänger zurückgelassene Zeit. Schon praktisch sowas, odr…

12. Juli 2014

unglaublich - diese Deutschen Fussballer

Morgen ist im Fernsehen dieses Dings – ööööhm – Finalspiel; Fussball-Weltmeisterschaft. Die Deutschen sind im Final. Gegen die Fussballer aus Argenien. Glück gehabt, sonst hätten sie gegen die Burschen aus Holland verlieren müssen – und das wäre wirklich peinlich geworden…
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11. Juli 2014

Nummernschild selber machen

Für die nächste grosse Reise brauche ich zwei zusätzliche Nummernschilder. Nichts einfacher als das, mache ich gschwind welche. Zuerst giesse ich eine Negativform aus Gips. Die Negativform gelingt recht gut: Bloss einige Lunker, die ich mit Wachs fülle.

Jetzt vier Lagen Glasfaservlies mit Epoxidharz laminieren. Und schon sind die Rohlinge der Nummernschilder fertig. Routine.

Beim ausformen bemerke ich dann aber, dass irgendetwas nicht stimmt. Das Epoxi fühlt sich gummig an und trennt sich nicht richtig von der Gipsform. Die Idee mit dem Kettenspray als Trennmittel war anscheinend doch keine so gute.
Das Teil ist für den Müll - noch einmal.

10. Juli 2014

wie diese Drehorgel-Affen

In unserer Gegend kann man den Bergsommer hören. Denn nach dem langen Winter röhren nun wieder diese hormongeschwängerten Jungmänner mit ihren Quads die Bergstrassen auf und ab. Beseelt vom eisernen Drang, eine neue Bestzeit in die Strassen zu fräsen.

Symbolbild
Fahrzeuge, die früher bloss Gehbehinderten und Golfspielern vorbehalten waren. Doch seit es den Opel Manta nicht mehr gibt, erfreuen sich nun auch Goldkettchenträger und Frisösenkutscher an den stützrädrigen Nervensägen. Deshalb, liebe Opel, fabriziert wieder einen Manta.

9. Juli 2014

Uu-Uu-Uu-Unkenrufe

Ein ganz gewöhnlicher Tag, nichts Aufregendes passiert. Auf meinem Abendspaziergang habe ich mir eine Kröte gegriffen. Eine "Gelbbauchunke", wie sich dann herausstellte. Wie man die Gelbbauchunke von der ganz ähnlichen Rotbauchunke unterscheidet, verrate ich vielleicht ein andermal.

Obenherum ist sie jedenfalls unansehnlich und genoppt.
Ich hab ihr dann vom Fussball erzählt. Sie hat bloss scheu geguckt - vermutlich ist sie unsportlich.

8. Juli 2014

fliegen ohne Flügel, und hoch

Ausgepackt sah mein Geburtstagsgeschenk erstmal wie ein riesen Knäuel Plastikfolie aus. Frau G. hat‘s mir geschenkt, Sonntagmorgen um fünf, auf einer nassen Wiese in Buttisholz. Mit viel heisser Luft wurde daraus dann ein Ballon; ein Heissluftballon.

Ganz sanft hoben wir ab. Wir, das waren fünf Passagiere und Markus, der Pilot. Die Sonne lugte scheu über den Horizont und wir schwebten in den Himmel. Weit unter stand ganz einsam unser Auto auf dem Startplatz.

Es war windstill. Für den Start ist das ideal, aber für eine Ballonfahrt nicht. Gut 1‘000 Meter über dem Boden wehte ein ganz schwacher Wind. Der schob uns nach Süden; falsche Richtung. Markus liess den Ballon noch weiter steigen. Da oben drehte der Wind und wir trieben ganz ganz langsam nach Osten. Über den Sempachersee.

So ein Heissluftballon fliegt eigentlich völlig geräuschlos. Ausser wenn der Pilot einheizt. Dann schlagen meterlange Flammen aus dem Gasbrenner und es tönt nach Düsenflugzeug.

Nach etwas mehr als zwei Stunden beginnen wir mit dem Landeanflug. Bei einem Heissluftballon heisst das einfach absinken. Wo genau wir landen, bestimmt der Wind. Im Tiefflug schleichen wir über die Wiesen und Häuser. Überall strecken aufgeweckte Anwohner ihre Köpfe zum Himmel und können kaum glauben, was sie da sehen. Uns; direkt über ihnen.

Hinter Eich landen wir auf einer abschüssigen Wiese. Müde legt sich der Ballon ins Gras, atmet die verbliebene heiss Luft aus und erschlafft wieder zu dem Knäuel Plastikfolie.
Ein wunderschöner Flug mit der Ballongruppe Zentralschweiz. Und mit Frau G. - vielen vielen Dank.

7. Juli 2014

den Leib voll Sägemehl

Mit ausgestopfte Tiere lässt sich in der Regel jeder Museumsbesuch vermiesen. Ganz anders im „Haus für Kunst Uri“ in Altdorf. Das Künstlerduo Pascale Wiedemann und Daniel Mettler bespielen hier die Räume mit weit über hundert Tieren. Die Viecher wurden aber nicht einfach auf Fussbretter genagelt, nein, sie erzählen richtige Geschichten…

Neben den kleinen hat es auch grosse Tiere. Im Dachgeschoss tanzen Raubtiere unter einer Discokugel, bloss der Tiger darf nur zuschauen. Und die Wildschweine , Hirsche und Bären mischen sich unters Publikum.
Lohnt sich anzuschauen.
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5. Juli 2014

stubenrein und sehr anhänglich

Wenn ich höre, was im Fernsehen diese Frau vom Tierheim sagt. Die die gebrauchte Hunde und überzählige Katzen feilbietet; „…ist stubenrein, pflegeleicht und sehr anhänglich. Haart nicht, entwurmt und geimpft. Struppiges Fell, treue Augen, sollte weniger fressen…“

Ich denke - ich wäre ein perfektes Haustier.
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4. Juli 2014

du kannst "Sie" sagen

Neulich war ich erwerbshalber auf einer Baustelle im Basel. Also weit weg von meiner bergigen Heimat und in einer richtigen Metropole. Das hört sich jetzt erstmal schlimm an, war es aber gar nicht. Der Beton floss und die Eingeborenen waren sehr nett und zutraulich. Alles gut.

Aber eines kann ich bis heute nicht kopfen: Alle haben zu mir „Sie“ gesagt. Warum? Ich habe denen doch nichts getan. Und einer hat sich sogar mit „Herr Meierle“ vorgestellt.
«Du hast aber einen schönen Vornamen - kommt das von Herrmann?» hab ich ihn gefragt. Er schaute angewidert.
Schon eine exotisches Welt, dieses Basel...

3. Juli 2014

Niesser mit Beilage

Manchmal fahre ich Taxi – manchmal Lama. Lama-Trekking nennt sich das und ist eigentlich bloss spazieren mit Tieren. Und Gästen. Die stellen dann auch jedesmal die selben zwei Fragen: „darf ich auf dem Lama reiten“ - nein. Und „spucken die“ - neiiiinnn. Denn Lamas haben wie alle Kameliden gespaltene Lippen und können deshalb nicht spucken.

Jetzt muss man wissen, Lama mögen es eigentlich nicht so, wenn man ihnen zu nahe kommt. Die Gäste hingegen lieben es, die pelzigen Freunde zu kraulen, knuddeln, kuscheln.Ein Zielkonflikt gewissermassen.
Und obwohl Lamas sehr wenig sprechen, äussern sie sich notfalls dennoch verbal. Mit einer Art Niessen. Also genaugenommen ist es eher ein – öööhm – Niessen mit Beilage. Eine wahre Eruption aus schleimiger Lama-Kotze posaunt dann aus ihrem Gesicht. Fein zerstäubt und von unvergesslichem Geruch. Beeindruckend. Uiii, da gibt's nachher zuhause viel zu erzählen.
Und obwohl man den Lams die völlige Abwesenheit von Mimik nachsagt, kann man danach manchmal im Lama-Gesicht ein feines Schmunzeln erkennen. Denn blöd sind sie nicht, die Lama.

2. Juli 2014

mein Schnitzelbrot - Rüben und Elend

Das Schnitzelbrot ist, und das wird wohl jeder bestätigen, die Krönung der menschlichen Handverpflegung. Ein knusprigsaftiges Schnitzel zwischen zwei verführerisch duftenden Brotscheiben. Panierte Perfektion. Das Ergebnis jahrhundertealter Kochtradition.

Symbolbild
Doch was mir neulich widerfuhr, hat mit all dem wenig zu tun. Ich erwarb fälschlicherweise ein Schnitzelbrot mit einem „Gemüsebratling“ drin. Ein handtellergrosses und fettiges Etwas, pfluderig und aussen herum leicht angekohlt. Geschmeckt hat es nach Rüben und Elend.
Ich bin mir sicher: Wer sowas verkauft, dem ist alles zuzutrauen; Rossschwanz, Liegevelo, Bäume umarmen, Weltuntergang und schlimmer.
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1. Juli 2014

nehmt euch in acht vorm Menschenfresser

Man könnte meinen, fleischfressende Pflanzen gäbe es nur in amerikanischen Horrorfilmen. Grünschleimige Schlingpflanzen mit spitzen Zähnen, die nach naiven Teenager schnappen. Dann kommt die Monsterpflanzen-Spezialtruppe mit ihren Monsterpflanzen-Waffen und - öööhm - das tut jetzt nichts zur Sache.

Jedenfalls; fleischfressende Pflanzen gibt es auch bei uns. Der "rundblättriger Sonnentau" wächst in unseren Hochmooren. Da lauert er auf nichtsahnend vorbeikommende Tiere, die er mit seinen glitzernd klebrigen Tentakeln einfängt - und auffrisst.
Gesehen habe ich den Sonnentau am Mörliseeli in Giswil. Noch sind sie recht klein. Wenn er aber grösser wird, soll er auch schon mal ein Reh oder einen schwächlichen Wanderer auffressen. Sagt man.