28. Februar 2015

am Samstag oder Sprühkäse

Heute tue ich nichts schreiben. Gar nichts.

Das aus Protest gegen diese Dings - öööhm -  Sprühkäse. Aber wem erzähl ich das...
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27. Februar 2015

schamloses Alpnach

Unser Nachbardorf Alpnach glänzt eigentlich nicht mit erkennbarer Hübschidität. Bloss eine Ansammlung von Häusern entlang der Hauptstrasse. Jetzt haben sie aber die Fassaden der „Pfistern“ goldig angemalt. Ob sie so Alpnach aufhübschen wollen?

Wenn man sowieso schon da ist, lohnt es sich ein Blick auf den spitzigen Kirchturm. Der ist gut hundert Jahre alt und knapp 100 Meter hoch. Und nach wie vor das höchste Gebäude Obwaldens. Gratulation.

26. Februar 2015

ausgekugelte Schulter und sonnige Zeiten

Gestern passierten grad zwei erfreuliche Sachen. Zum einen habe ich meine Steuererklärung eingereicht. Das Ausfüllen der Formulare ist jedesmal eine zähe und mühselige Angelegenheit - und etwa so beliebt wie eine ausgekugelte Schulter.

Zum anderen blinzelte die Morgensonne schon um 9 Uhr über den Berg. Vor zwei Wochen musste ich noch bis nach 11 Uhr darauf warten. Und in einigen Tagen wird sie dann schon um halb neun aufgehen. So macht das Frühlingserwachen Spass und ist viiiel eindrücklicher als im Flachland.

25. Februar 2015

quer über den weissen Jura

Pontarlier. Über Nacht hat es wieder geschneit. Ein Schneepflug pflügt durch den Schnee. Wir brummen dem Doubs entlang. Die Welt ist schwarzweiss, Tannen und ab und zu ein Bauernhof, sonst ist alles schneeweiss.

Kurzer Halt am Bahnhof Gilley. Da waren wir im letzten Sommer und damals war es brütend heiss. Jetzt nicht. Zwei Spuren im Schnee verraten, dass heute oder vielleicht gestern ein Zug vorbei fuhr.

Auf einsamen Nebenstrassen fahren wir weiter nordwärts. Menschenleere Tannenwälder. Dann hinunter ins Tal des Dessoubre. Aufs Mal kein Schnee mehr. Dafür sind die Bäume mit giftgrünem Moos überwachsen. Wie im Regenwald.
Dazwischen hockt ein Tier, vermutlich ein Waschbär und später sehen wir auch noch einen Fuchs.

In Saint-Hippolyte wenden wir und fahren wieder hinauf auf die Jurahöhen. Ein letztes Mal über den Doubs und hinüber nach Saignelégier. Und nachhause.

24. Februar 2015

Expedition nach West-Sibirien

La Brévine liegt im Neuenburger Jura und direkt an der Grenze zu Frankreich. Bis vor etwa 150 Jahren gehörte die Gegend sowohl zur Schweiz als auch zu Preussen. Interessant, aber noch lange kein Grund hinzufahren. Und schon gar nicht mitten im Winter. Doch wir hatten grad Zeit und wollten etwas ausflügeln.

Beim losfahren wussten wir noch nicht wohin. Hauptsache in den Winter, in den Schnee. Weg von diesem bräunlichen Plotsch. Hinter Bern begann es zu schneien und dann ging es bergauf. Alles um uns schneeweiss. Wie in der Tundra. Frost und sehr viel nichts. Und dann waren wir in La Brévine.

Das Dorf ist bekannt als das „Sibirien der Schweiz“. Hier wird es manchmal richtig kalt. Der Rekord liegt bei –41,8°C, wie eine Tafel neben der Kirche prahlt. Heute aber nicht, bloss laue null Grad.
Kaum Menschen unterwegs. Alle die wir sehen, räumen Schnee. Schneeräumung scheint hier ein wichtiger Erwerbszweig zu sein?

Wir kaufen uns etwas Proviant und rollen weiter durch die Polarlandschaft. Im französischen Pontarlier schlagen wir dann unser Nachtlager auf. Der Schnee ist pampig und nur noch kniehoch. Es bläst eine frische Bise. Kein Sonnenuntergang, dafür eine mondlose Nacht.

In der Nacht höre ich einen Eisbären knurren und seine kalten Füsse spüre ich auch.
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23. Februar 2015

der Muger sei eine eklige Drecksau

Neulich beschimpfte mich jemand als „grusige Sau“ und „echt eklig“, und so weiter. Und das nur, weil ich erzählte, ich trüge auf Reisen immer schwarze Unterhosen, damit ich die braunen Bremsspuren mit einem Kugelschreiber übermalen könne.
Stimmt ja gar nicht! Ich benutze nämlich immer einen schwarzen Edding.
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21. Februar 2015

am Samstag

Heute tue ich nichts schreiben.

Ich könnte schon wenn ich wöllte, aber – öööhm - nein.
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20. Februar 2015

wir haben Nachwuchs bekommen

Gestern hat ein Bänz gelammert. Zwillinge, ein schwarzes und ein weisses. Bezüglich der Vaterschaft stellen sich da natürlich einige Fragen. Aber einers ist sicher - es war ein Schwarzer.

Ein schwarzes und ein weisses Lamm. Warum eigentlich nicht zwei graue? Oder zwei gestreifte - oder dürfen das nur die Zebra? Myschteriöööös.
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19. Februar 2015

Tipps fürs Tintenfischen

Es war ein regnerischer Tag, damals an der türkischen Südküste, als ich den Angelhaken fand. Es war auch noch etwas Schnur dran und so kam ich auf die Idee damit zu fischen. Ein Kaugummi an den Haken und einfach ins Wasser geworfen. Und schon nach kurzer Zeit zappelte etwas daran. Ich zog den Fang heraus – und es war ein Tintenfisch!

Eigentlich wollte ich das Tier wieder ins Wasser werfen. Doch der Tintenfisch wehrte sich wie eine Handvoll Würmer. Er klammerte sich an meine Hand und ich kam nicht an seinen Mund um den Haken zu lösen. Was tun? Irgendwie totmachen und kochen.
Aber wie tötet man einen Tintenfisch, der sich an meiner Faust festgesaugt hat und umsverrecken nicht loslassen will? Erschlagen? Oder erwürgen? Kopfumdrehen, erstechen - oder?

Einen eigentlichen Kopf hat der Tintenfisch ja nicht, bloss viele Arme und einen Sack. Und zwei Augen. Grosse traurige Augen; und damit guckt er wie ein kleines Mädchen. Er tat mir leid, aber es hilft ja nichts. Ich steche mein Taschenmesser zwischen seine Augen. Immer wieder bis er nicht mehr zappelt. Dann klaube ich seine Saugnapf-Arme von meinen. Nun seine Innereien raus und ihn in Salzwasser kochen. Nach einer halben Stunde ist er gar. Kleinschneiden und mit etwas Gemüse zu einem Salat machen. Schmeckt gut, mein irrtümlicher Fang.

18. Februar 2015

Kunstecke in Málaga

„Dispatchwork“ (Reparaturarbeit) nennt der Bildhauer Jan Vormann sein Werk. Mit farbigen Lego-Steinen flickt er Löcher und Risse in Mauern – und bringt so Farbe und Witz in die manchmal etwas trüben Städte. Und wer mag, soll es ihm nachmachen.

Neulich sind wir in Málaga zufällig an so einer Lego-Kunstecke vorbeigekommen. Ich habe gleich den Jan Vormann angefragt - nein, leider kein Originalwerk von ihm. Aber gefallen hat es mir trotzdem.
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17. Februar 2015

Giswiler Hybrid-Pfarrer ist geflüchtet

Eigentlich wollte ich heute erzählen, dass bei mir zuhause ein Hirsch auf den Vorplatz geschissen hat. Ein HIRSCH! Aber nun hat sich eine ganz andere Geschichte vorgedrängelt: Unser Hybrid-Pfarrer ist davon gelaufen!

Und das kam so: Im letzten Sommer ging unser alter Pfarrer in Pension; ein neuer musste her. Nicht einfach, denn die katholische Kirchgemeinde Giswil ist bettelarm und frische Pfarrer generell rar. Nach langem Suchen fand man dann doch einen. Der war nicht jung und hatte auch sonst ein paar kleine Mängel: Er sprach nicht Mundart - und er war ein Protestant!

Der neuen Pfarrer war – öööhm – etwas eigenartig. Ein komischer Kerl! Aber mir egal, auch der soll seine Chance bekommen; wir werden uns schon aneinander gewöhnen. Ausser bei Beerdigungen brauche ich den sowieso nicht.
Im Verlauf des Herbstes wurde überall Unmut laut. Viele beschwerten sich über den verhaltensoriginellen Paffen. Unflätige Schimpfworte und Drohungen kursierten. Dann; kurz vor Weihnachten war unser neuer Pfarrer aufs Mal verschwunden. Weg, abgetaucht, geflüchtet?

Und jetzt steht in der Zeitung, dass man „das gemeinsame Arbeitsverhältnis“ aufgelöst habe. Irgendwie schade, hätte noch eine unterhaltsame Geschichte werden können.
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16. Februar 2015

peinlich am See

Ich sag mal so; es war einfach nur peinlich. Da stellt man bloss mal kurz sein Auto auf dem Spazierweg am See ab – und dann lässt es sich nicht mehr starten. Es macht nur noch chrrrrrrr-rrr statt brummm. Kurze Analyse: Das Anlasser-Relais funzt, aber das Ritzel geht nicht rein. Da muss der Pannendienst her.

Der gelbe Engel heisste René und misst die Batterie: 28 Ampere – viel zu wenig. Die Batterie ist seeehr müde. Neue rein und der Motor tut wieder.
Wegen so einer Kleinigkeit habe ich den Pannendienst gerufe - wie peinlich.
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15. Februar 2015

unglaublich – ich an der Fasnacht in Giswil

Nach all dem warmen Frühlingswetter in Andalusien bin ich froh, wieder zuhause zu sein. Denn: Morgen ist bei uns Fasnacht - und da will ich unbedingt dabei sein. Eigentlich wollte ich mich heuer als Architekt verkleiden; Freitag-Tasche, schwarzer Rollkragenpulli mit Schuppen und so.

Jetzt gehe ich aber doch als "Hello Kitty". Solltet ihr also morgen einer etwas stämmige „Hello Kitty“ begegnen – das bin ich..

13. Februar 2015

Andalusien: wir werden zurückkommen

Es ist windig, es ist wolkig und es ist stockfinster als wir aufstehen. Heute müssen wir früh los, denn um zehn geht unser Flug nachhause. Schnell kulturbeuteln und frühstücken. Dann auf der Müllkippe das Klo leeren und zu unserer Autogarage hin fahren. Tanks und Kühlschrank auf, Batterien abklemmen und alles zuschliessen. Fertig.

Am Flughafen ist diesmal nicht so viel los. Jedenfalls kommen wir ohne Warteschlangen durch die Kontrollen. Dafür ist der Easyjet-Flieger schon wieder rammelvoll. Wir steigen wie immer als letzte ein, quetschen uns in den Sitz und heben ab.

Unser Stewart heisst Oscar und ich könnte wetten, den habe ich neulich am Strand gesehen? Insgesamt ist der Flug – öööhm – ereignisarm. Das liegt auch daran, weil ich fast die ganze Strecke schlafe. Wir landen pünktlich in Basel, unser Auto steht auf seinem Parkplatz in Frankreich und es nieselt Schnee. Wir fahren noch gschwind zum Einkaufen in einem französischen Supermarkt und dann nachhause.

Es ist trüb und kalt. Zum Glück fliegen wir in wenigen Wochen erneut nach Spanien! Und dann gehts ab nach Marokko.

12. Februar 2015

Andalusien: Autozeug und Flugmobile

Malaga. Der Wind zerrt an unserem zuhause. Es ist kühl und der Himmel gräulich; Museums-Wetter. Davon gibt es in Málaga ein ganzes Rudel, aber ich möchte ins Automuseum: „Museo Automovilistico“ im Westen der Stadt.

Vom Automuseum habe ich nicht viel erwartet, umso mehr bin ich nun ob der Sammlung überrascht. Viele seltene Autos aus aller Welt. Und endlich einmal ein Automuseum ohne einen VW Käfer gleich beim Eingang.

Viele der Klassiker sind leider überrestauriert und wirken kitschig bunt. Wer also rosa Cadillac mag, ist hier genau richtig.
Zusammen mit den Autos präsentiert das Museum auch zeitgenössische Kleider. Wertvolle Einzelstücke von allen bekannten Designern. Und Autos von Prominenten, zum Beispiel einen kitschigen Rolls Royce und ein Bühnenkostüm vom Michael Jackson.

Noch etwas weiter im Westen ist das Flugzeugmuseum: „Museo Nacional de Aeropuertos Y Transporte Aereo“. Wir schauen die kleine Sammlung alter Flugzeuge an. Dazu einige Flughafen-Fahrzeuge und Gerümpel.

Fast alle Flugzeuge sind nicht original und wurden in den Farben anderer Airlines angemalt.

Versteckt hinter einem Schuppen entdecke ich ein mir unbekanntes Flugzeug. Der Lack blättert und im Cockpit nesten Vögel. Später schreibt das Internet, es handle sich um eine englische De Havilland DH.104 Dove.

Den restlichen Nachmittag liegen wir faul herum und gehen shoppen. Also ich nicht, nur das eine.

11. Februar 2015

Andalusien: milde Stadt und wilde Musik

Mit dem Stadtbus lassen wir uns ins Zentrum kutschieren. Es ist zehn, also noch früh am Morgen. Die Markthalle hat aber schon auf. Ein Gusseiserner Ess-Palast. Unzählige Sorten Meeresgetier, Fleischwaren von Schweinen und Stieren, Gemüse und Früchte. Alles kunstvoll geschichtet und drapiert. Ein Augenschmaus.

Frau G. ekelt sich zum ersten Mal nicht vor den Fischen, Krebsen und Muscheln. Langsam gewöhnt sie sich an diese schmackhaften Meerer-Tierli.

Heute will ich shoppen gehen, denn mein Göttimeitli wird 18 und wünscht sich ein Geschenk aus Málaga. Neulich habe ich in einem Schaufenster ein gemustertes Kleid mit einem dunkelroten Mantel und den dazu passenden Socken gesehen. Das will ich haben und die Grösse habe ich auch abgeklärt.

Wir schlendern durch die Hintergassen der Stadt. Hier ist es etwas weniger edel, dafür urtümlicher. Am Plaza de la Merced hocken wir uns in ein Strassen-Café und schauen den Leuten zu. Die Sonne scheint und es ist warm wie im Frühsommer.

Viele Jahrhunderte lang war Málaga arabisch. Aus dieser Zeit sind die beiden Burgen auf dem Hügel hinter der Altstadt. Wir stampfen zu einer hinauf. Viel rekonstruiertes Gemäuer und liebliche Gärten. Ich latsche aus Versehen in ein Wasserbecken, lasse mir aber nichts anmerken.

Die Burganlage ist eher enttäuschen, da kaum etwas original ist. Alles nachgemacht und aufgehübscht. Nett anzuschauen, aber belanglos.
Gegen Abend kommen erst Wolken, dann arschkalter Wind. Wir flüchten uns in ein Café.

Heute speisen wir auswärts. Es gibt Kroketten in zwei Geschmacksrichtungen und zwei kleine Tapas-Salate mit wilden Zutaten. Herrlich.

Es ist längst dunkel, als wir mit dem 2-er Bus nachhause fahren. Neben unserem Möbelwagen sind die Musikanten wieder am üben. Trommeln und Trompeten. Eigenwillige Rhythmen und schrille Fanfaren, dann wieder ganz leise Trompetenklänge.

10. Februar 2015

Andalusien: alte Römer und blaue Schweine

Etwas nördlich von Ronda hausten vor zweitausend Jahren die Römer. Das Städtchen hiess „Acinipo“ und ist heute völlig ruiniert. Alles kaputt, nur noch Steine da.


Einzig das Amphitheater mit dem Bühnenhaus und der halbrunde Tribüne ist noch teilweise erhalten. Von den oberen Sitzreihen hat man auch heute noch einen grandiosen Ausblick über die Landschaft. Wir pirschen durch die fast völlig verschwundene Stadt und klauben Resten vom Boden auf; viele Tonscherben und einige Mosaiksteinchen aus Marmor.

In den Hügeln rundherum sehen wir die berühmten schwarzen Ibérico-Schweine. Aus deren Hinterbeine wird später einmal der herrliche Schinken gemacht. Die Schweine leben hier auf riesigen Weiden und fressen Eicheln, Oliven - und unser altes Brot.

Nach all der Kultur gelüstet uns nach mehr. Wir reifeln quer durch die Berge gegen Süden. Bergauf und bergab auf schmalen Strassen. Dann geht’s steil hinunter und dann sehen wir es: Júzcar, das hellblaue Dorf.

Im Juni 2011 malten die Einwohner zur Premiere vom neusten Schlumpf-Film ihre Häuser hellblau an, einzig die Dachziegel blieben orangerot. Sieht ganz nett, aber auch ein bisschen spinnig aus.

Wir setzen uns in einer hellblauen Gasse in eine hellblaue Gaststätte und futtern Tapas. Wachteleier auf Rauchschinken, Gambas an Knoblauchsauce, gelbes Hühnerfleisch vom Grill. Es ist wie im hellblauen Paradies.

Gegen Abend fahren wir zurück nach Málaga. Noch einmal führt die Strasse über stotzige Berge. Zerzauste Zedern, Weiden mit schwarzen Stieren und überall Berge aus Marmor. In Málaga fahren wir an den Rand der Altstadt und wohnen hier zwischen zwei grossen Platanen.
Am Abend übt eine Musikgruppe gleich hinter unserem Möbelwagen für ein Volksfest. Trommeln und Trompeten, grossartig.

9. Februar 2015

Andalusien: Olé - mach den Stier tot

Irgendwo habe ich gelesen, Ronda sei die schönste Stadt weitherum. Also nix wie hin und anschauen. Schöne Gassen mit kreuz und quer abgestellten Autos, prächtige Kirchtürme und maurische Häuser. Und mitten im Stadtzentrum steht eine kreisrunde Stierkampfarena.

Schon vor dem Eingang steht ein mannshoher Stier, einer aus Metall. Drinnen aber leider kein einziger, bloss gähnende Leere und rundherum eine Tribüne. Irgendwie schade, ich hätte gerne mal so einen Stierkampf angeschaut.

In einem kleinen Museum unter der Tribüne zeigen sie Trophäen, Stierkämpfer-Trachten und ausgestopfte Stierköpfe. Alte Plakate und Bilder von stolzen Stierkämpfern, eitel wie Gockel und mit einem irre erhabenen Blick.
Die Pferdestallungen nebenan sind leider grad im Umbau und für uns zu.

Einige Schritte weiter überspannt die weltberühmte Brücke einen kleinen Bach. Der plätschert gut hundert Meter weiter unten zufrieden dahin. Wir lehnen uns wie die japanischen Touristen übers Geländer und machen die genaugleichen Fotos wie sie. Schön hier.

Ennet der Brücke ist die Altstadt. Enge Gassen und wunderschöne Plätze. Die Palmen wedeln am himmelblauen Himmel und die Leute machen Siesta.

Sonnenuntergang ist gegen halb sieben am Abend, nicht schlecht für einen Winter. Wir fahren mitten in die Altstadt hinein und finden einen netten Übernachtungsplatz in einem ruhigen Hinterhof.
Dann noch ein kleiner Abendspaziergang durch die nun wieder geschäftige Stadt. Frau G. kauft ein paar grandiose blaue Schuhe und eine Handy-Batterie. Ich eine Teigtasche mit irgendwas drin, was sich später als Käse-Tomaten-Oregano-Matsch herausstellt. Und ein Schinken-Käse-Brot mit Schinken und - öööhm - lassen wir das. Odr so.